Ringwalzen

unlegierter Baustahl (z.B. S355J2G3)
EN 10025
Vergütungsstahl (z.B. 42CrMo4, C45)
EN 10083
Radial-Axial-Ringwalzwerke
< 12.000 kg
bis Ø 5.000 mm

Das Ringwalzen gilt als ein sehr flexibles Umformverfahren insbesondere für Ringe mit rechteckigem Querschnitt. Dabei wird ein Rohling durch axiale und radiale Walzen gleichzeitig umgeformt (im Querschnitt verkleinert und dadurch im Umfang / Durchmesser vergrößert).
Auf einer Maschine lassen sich innerhalb eines relativ großen Spektrums Ringe der unterschiedlichsten Durchmesser, Wanddicken und Höhen herstellen. Dadurch hat sich dieses Verfahren zur Herstellung von Ringen im Durchmesserbereich von etwa 100 mmbis zu neun Metern gegenüber anderen Fertigungsmöglichkeiten durchgesetzt.
Die von den Ringwalzwerken verarbeiteten Vorringe werden durch Stauchen und Lochen von Abschnitten stabförmigen Vormaterials auf Freiform- oder Gesenkschmiede-Pressen und -Hämmern hergestellt.

Abnahmen

  • Werkszeugnis oder Abnahmeprüfzeugnis nach EN 10204

Zertifizierungen

  • ISO 9001:2000 oder TS 16949
  • DNV, LRS, GL
  • AD 2000 W0
  • Deutsche Bahn

Wärmebehandlung

  • Normalisieren
  • Vergüten
  • Spannungsarmglühen